Beilight: Biss zum Abendbrot
Die unscheinbare und schüchterne Becca zieht zu ihrem Vater nach Sporks. Sie lernt sofort neue Freunde kennen und verliebt sich in den Mitschüler Edward Sullen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit Edward. Becca kommt einfach nicht drauf, was es sein könnte. Zum Glück findet sie Halt bei ihrem Kumpel Jacob, der heimlich in sie verliebt ist. Jacob steht ihr wahlweise als Chiwawa oder halbbepelzter Mischling zur Verfügung. Aber nur wenn keine Katze in der Nähe ist, denn diese werden erbarmunglos gejagt.
Team Edward oder Team Jacob? Wer für das falsche Team ist, wird hemmungslos verprügelt. Beccas Vater Frank bemuttert sein kleines Baby und würde einfach alles für Becca tun. Sogar Selbstverteidigung trainiert er mit ihr, keine Rücksicht auf Weichteile oder Augenlicht - hier geht es hart zur Sache.
Der Film ist stark an der Handlung der ersten beiden Teile der Twilight-Saga orientiert. Worum es da ging, ist sicher an keinem vorbeigegangen. Kurze Zusammenfassung: Schmalzige Teenieromanze mit dem üblichen Hindernislauf für die wahre Liebe.
Die Schauspieler sind gut ausgewählt und spielen ihre Rollen perfekt. Toll fand ich den Gastauftritt von Buffy (Vampirjägerin); die Schauspielerin sah Sarah Michelle Gellar zwar nicht ähnlich, aber die Idee war gut. Wie sie auf den Filmtitel gekommen sind, weiß ich nicht. Warum haben sie ihn nicht "Beileid: Biss zum Abendbrot" genannt? Das hätte perfekt zur schmachtigen Jammertour des Teeniedrama gepasst. Auf Englisch heißt er "Vampires suck".
Die Altersfreigabe finde ich unangemessen. Der Film ist in Deutschland ab 12, 14 hätte es auch getan. Einige Stellen sind ziemlich brutal, z.B. wo Becca ihrem Vater den Bart abreißt. Auch Sex hat seine Berechtigung in einem Teeniedrama aber es wird etwas zu locker gehandhabt für 12jährige, z.B. als Becca in Sporks ankommt und ihr Vater feststellt, dass sie endlich Titten bekommen hat, oder Becca Jacob erklärt, dass es in ihrer Beziehung zu Edward immer nur um ihre Muschi ginge. Ich wußte als 12jährige auch noch nicht, was eine Gummipuppe ist, aber schließlich ist die Filmindustrie ein knallhartes Business, nicht wahr?
Fazit: Selten so gelacht! Der Film ist ein Muß für Twilight-Fans und auch für nicht Twilight-Fans eine Bereicherung, weil er die ganze Vampirwelle richtig schön parodiert. Ich hoffe stark auf einen 2. Teil.
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