Mord und Totschlag -- bis 28. März 2010

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Nein, das ist nicht mein Motto für den Monat März.. sondern der Titel einer Ausstellung, die man noch bis 28. März 2010 im Musée d'Histoire de la Ville de Luxembourg bewundern kann.

 

"Mord und Totschlag" ist eine Ausstellung über das Leben, die sich dem Thema Töten mit verschiedenen Fragestellungen anzu- nähern versucht. Soldaten - Helden oder Mörder? Ist der politische Mord zu recht- fertigen? Amok - Kurzschluss oder geplanter Showdown?

 

Auf drei Etagen kann man sich dann mit diesen und ähnlichen Fragen auseinandersetzen und Relikte aus vergangenen Tagen bewundern, so z.B. Überreste von 9/11, Tatortfotos, Waffen, Serientäterprofilen (z.B. Jack the Ripper, Aileen Wuornos) und sogar ein paar menschliche Überreste (z.B. Schädel). Auch die Kriminalwissenschaft oder Produkthaftungsfälle wie der Melaminskandal werden nicht ausgelassen.

 

Ganz am Schluß der Ausstellung wird gefragt: Wofür würden Sie töten? Jeder Besucher kann eines der Abstimmungszettelchen, das er beim Kauf der Eintrittskarte erhalten hat, in einen Glaskasten einwerfen. An der Anzahl der Zettel kann dann jeder sehen, welches Motiv für die meisten Menschen in Frage kommt. Erstaunlicherweise gab es sogar im Kasten "Um etwas Peinliches zu vertuschen" ein paar Zettel, aber um euch zu beruhigen, die überwiegende Anzahl hat ihren Zettel bei "aus Notwehr" eingeworfen.. wir sind also nicht von potentiellen Mördern und Totschlägern umgeben.. ;-)

 

Info: Die Ausstellung, ist bis zum 28. März 2010 täglich geöffnet (außer montags). Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 3,70 Eintritt. Führungen durch die Ausstellung gibt es immer donnerstags ab 18 Uhr (Luxemburgisch) und sonntags ab 16 Uhr (Französisch und Luxemburgisch). Übrigens: Zur Ausstellung "Mord und Totschlag" ist auch ein gleichnamiger Begleitband erschienen, der im Buchhandel oder im Geschichtsmuseum erhältlich ist.

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