Do

08

Okt

2009

Der Fall Polanski

(c)Janine/ PIXELIO

Freunde zu haben ist was Schönes. Besonders wenn sie einen in Zeiten der Not unterstützen. So stärkte Otto Weisser, der Polanski seit mehr als 25 Jahren kennt, seinem Künstlerfreund jetzt den Rücken.

 

In einem Interview banalisierte er die Vergewaltigung der damals 13-jährigen Samantha Gailey:

 

"Für mich geht es hier um kein Verbrechen, höchstens ein Vergehen. Damit gehen doch die Länder unterschiedlich um. Ich lebe in Südamerika: Da werden Elfjährige schwanger, und kein Hahn kräht danach." Ist doch halb so schlimm so eine Vergewaltigung, kommt ja nur auf die Einstellung an.

 

"Das Opfer hat ihm längst vergeben und erkannt dass es auch nicht ganz so unschuldig war." Klar, die 13-Jährige hat es darauf angelegt, den über 40-Jährigen ins Bett zu kriegen.

 

"Das Mädchen ist von seiner Mutter mitgebracht worden, ist halbnackt in den Pool gesprungen." Wer mit Bikini baden geht, ist selbst Schuld, wenn er vergewaltigt wird.

 

(Wer´s nicht gemerkt hat: Meine Kommentierung ist ironisch gemeint.)

 

[Quelle: Focus v. 5.10.2009; Foto: www.pixelio.de]

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1 Kommentar

  • #1

    Olaf (Donnerstag, 08 Oktober 2009 14:04)

    Ich finde, dass ist der Hammer...und wenn es eine Schwester von den Ochsenknecht Brüdern gewesen wäre, hätten die mit Sicherheit auch anders reagiert

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